Ganz schön clever
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Würfel klug, aber sei bloß nicht zu gierig – oder vielleicht doch? Hier zählt nämlich nicht nur dein eigenes Blatt, sondern vor allem das, was du den anderen auf dem Silbertablett liegen lässt. Was anfangs wie ein harmloses „Roll & Write“ für zwischendurch rüberkommt, zieht dir ruckzuck die Schuhe aus. Du steckst sofort in einem taktischen Puzzle aus Timing und Risiko. Wer hier seine Boni im falschen Moment zündet, guckt am Ende in die Röhre, während die anderen den Tisch rasierten.
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Beschreibung
Ganz Schön Clever – Die Übersicht
Ganz Schön Clever (oder That’s Pretty Clever!, wenn du es international magst) ist eine kleine Schachtel, die sehr viel Tiefe versteckt. Wolfgang Warsch hat das Spiel so designt, dass du aus jedem Wurf das Unmögliche rausholen willst. Du wägst ständig ab: Gehe ich jetzt volles Risiko oder plane ich lieber drei Züge voraus?
Am Anfang denkst du noch: „ah ja, ein paar Zahlen eintragen.“ Aber bereits nach fünf Minuten stellst du fest: Das ist ein hocheffizientes Chaos. Die echte Befriedigung kommt nicht durch eine hohe Augenzahl, sondern wenn du eine Kette auslöst, die sich über den halben Block frisst. Wenn der Plan aufgeht, fühlt man sich wirklich, wie der Name es sagt – verdammt clever.
| Kategorie | Einzelheiten |
|---|---|
| Spieler | 1-4 |
| Spieldauer | 30 Minuten |
| Alter | 8+ |
| Spiel-Typ | Würfelspiel zum Rollen und Schreiben |
| Spiel-Kategorie | Strategie / Familie / Würfelspiel |
| Kompliziertheit | Mittel-leicht |
So wird gespielt
Wenn du dran bist, fliegen sechs bunte Würfel. Du suchst dir einen aus, trägst ihn ein und dann kommt der Moment, der Freundschaften beendet: Alle Würfel mit einem niedrigeren Wert fliegen sofort raus und wandern direkt in den Pool deiner Mitspieler.
Genau das macht die Sache so spannend. Nimmst du die fette Sechs für dein Punktekonto, lieferst du den anderen womöglich die perfekte Steilvorlage. Wählst du die kleine Zwei, um den Gegnern nichts zu gönnen, bremst du dich selbst aus. Ein ewiger Eiertanz zwischen Gier und purer Missgunst. Jede Farbe auf deinem Block will was anderes von dir: Mal brauchst du Reihen, mal Sets, mal musst du einfach nur Nachbarschaften füllen, um die nächste dicke Belohnung freizuschalten.
Strategie oder bloßes Glück?
Wer am Ende ganz oben steht, hat meistens nicht einfach nur Glück gehabt, sondern die fettesten Bonuskaskaden vorgeplant. Du musst permanent entscheiden: Nimmst du den sofortigen Punkt oder baust du dir lieber über drei Ecken ein Feuerwerk zusammen?
Und falls mal wieder keiner Zeit zum Zocken hat: Der Solomodus ist die perfekte Therapie für alle Optimierungsjunkies, die einfach nur ihren eigenen Highscore in den Boden stampfen wollen. Das funktioniert erstaunlich gut und wird nie langweilig.
Unsere Erfahrung: Ein echter Hirnzwirbler
Ganz ehrlich, am Anfang plätschert es noch so entspannt dahin. Man setzt hier und da ein vorsichtiges Kreuzchen. Aber wehe, das Mittelspiel beginnt – dann explodiert der Block förmlich vor lauter Bonusketten. In den letzten Runden sitzt man dann oft fluchend da und grübelt über mathematischen Rätseln, um auch noch das letzte Pünktchen rauszukquetschen. Wahnsinn, wie viel Taktik in diese winzige Schachtel passt. Es ist leicht zu kapieren, aber verdammt schwer zu meistern. Wer auf cleveres Drafting steht, kriegt hier genau die Packung, die draufsteht.





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